UCD UCS UGS
Dateiservices
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Datei- und Dokumentenaustausch im Unternehmen bedeutet auch die Bereitstellung von Ressourcen zur gemeinsamen Ablage von Dateien. Im Univention Managementsystem können diese zentral administriert werden.

Verwalten von Dateifreigaben


Anlegen einer Dateifreigabe.

Über Univention Directory Manager können zentral alle Dateifreigaben der UCS-Domäne administriert werden. Einer Freigabe werden der zuständige Server und der Pfad in dessen Dateisystem zugeordnet sowie die grundlegenden Dateisystem-Berechtigungen vorgegeben. Die vorgenommenen Einstellungen werden vom zuständigen Server direkt übernommen, so dass die Freigabe sofort zur Verfügung steht.

Optional kann entschieden werden, über welche Protokolle auf diese Freigabe zugegriffen werden darf oder in welcher Form die Zugriffskontrolle erfolgt. Einen Schwerpunkt bilden die Einstellungsmöglichkeiten für die Freigabe über das CIFS-Protokoll (Samba).

Protokolle

Die Freigaben können für den Zugriff über die Netzwerk-Protokolle CIFS (Samba) und NFS konfiguriert werden. Da die Zugriffsberechtigungen über unterschiedliche Ansätze geregelt werden, bietet Univention Directory Manager diese jeweils eigenständig an.

NFS, als Netzwerk-Dateisystem besonders im Unix/Linux Umfeld verbreitet, setzt bei der Zugriffskontrolle in erster Instanz auf die Einschränkung auf bestimmte Rechner bzw. IP-Bereiche, die in Univention Directory Manager definiert werden können. Darüber hinaus ist beim Zugriff über NFS wichtig, dass der Austausch von Benutzerinformationen (POSIX-Accounts) zwischen UCS Domänencontroller und zugreifendem Client korrekt ist. Alle UCS Server- und Desktop-Systeme verwenden dazu immer die im LDAP gespeicherten Daten.

Die Freigabe über das im Microsoft Windows-Umfeld etablierte CIFS erfolgt auf allen UCS Servern über Samba. Die Serversysteme stellen sich dazu gegenüber den Clients als Windows Domäne dar. Die Berechtigungen beim Zugriff über CIFS werden ausschließlich auf Serverseite geprüft, so dass auch Clients ohne Zugriff auf die Benutzerdaten der Domäne korrekt die vorgegebenen Berechtigungen einhalten. In vielen Umgebungen ist CIFS daher NFS konzeptionell vorzuziehen.

Unterstütze Clients

Der Zugriff auf Samba/CIFS-Dateifreigaben ist durch alle verbreiteten Desktop-Betriebssysteme komfortabel möglich. UCS wird in Umgebungen mit verschiedenen Windows-Versionen, Linux Desktopsystemen und Mac OS X Clients eingesetzt.

Besonderes benutzerfreundlich ist der Zugriff über Betriebssysteme, die Mitglied der Samba-Domäne sind. Das ist z.B. bei allen domänenfähigen Windows Versionen der Fall. Da hier die Anmeldung an das System über ein Domänenkonto erfolgt, benötigt der weitere Zugriff auf Dateisystem-Freigaben keine erneute Eingabe des Passworts (Singe Sign On).

Die Verwendung von NFS kann vorteilhaft in Unix/Linux-Umgebungen sein. UCS arbeitet mit allen gängigen Client-Betriebssystemen als NFS-Server zusammen.