Pressemitteilung - Hasta la VISTA, Windows
Experte sieht Linux auf der Überholspur
Bremen, 10. März 2006 - Der Linux-Trend hält nicht nur an, sondern er nimmt an Stärke zu. Mittelfristig werde Linux die Microsoft-Konkurrenz überholen, prophezeite Peter Ganten, Geschäftsführer von Univention, in einem Vortrag am Freitag im LinuxForum der CeBIT.
Der Linux-Hersteller Univention bietet Komplettlösungen an, die den Anwendern die Installation und Verwaltung von Linux stark erleichtern. "In den letzten Jahren war viel von Open Source und Linux die Rede, nun ist die Zeit offensichtlich reif für die Umsetzung", sagt Peter Ganten. "Immer mehr Unternehmen und Behörden setzen auf Open Source. Microsoft muss sich warm anziehen. Wir erleben in den letzten Monaten ein deutlich gestiegenes, breites Interesse an Linux."
Es gäbe immer mehr Hersteller auf dem Markt, die das Potenzial von leicht zu bedienenden Linux-Anwendungen entdeckt hätten. "Linux ist klar auf dem Vormarsch. Leistungsfähige Angebote wie unsere Linux-Komplettlösung UCS und Groupware-Komplettlösung UGS stärken das Image des Open-Source-Betriebssystems", betont Ganten.
Die fortschreitende Professionalisierung führe zu der Anwenderfreundlichkeit, die lange von Kritikern eingefordert worden sei. Verantwortlich für die wachsende Akzeptanz, so Ganten, seien neben der einfacheren Bedienbarkeit durch besonders übersichtliche gestaltete Benutzerschnittstellen auch umfassende, aber leicht verständliche Dokumentationen der Softwarelösungen.
Von den Vorteilen, die Linux im Serverbereich biete, müsse niemand mehr ernsthaft überzeugt werden. Es seien vorwiegend zwei Gründe, die häufig gegen Linux ins Feld geführt würden: komplizierte Administration und fehlende Verbreitung auf Desktops.
"Entscheider sorgen sich wegen der vermeintlichen Kompliziertheit der Verwaltung von Infrastrukturen mit Linux. Aber diese Sorgen gehören der Vergangenheit an. Linux lässt sich immer einfacher administrieren."
Linux sei den Kinderschuhen entwachsen, kämpfe allerdings mit einigen typischen Pubertätsmerkmalen. "Linux hat nach wie vor Probleme, sich auf dem Desktop durchzusetzen. Anders als auf dem Servermarkt mangelt es beim durchschnittlichen Anwender an Akzeptanz." Aber auch hier zeigt sich Ganten optimistisch: "Gerade die Komplettlösungen bieten Anwendern für ihren Büroalltag ein fertig geschnürtes Paket mit der wichtigsten Software. Sie müssen sich nichts mehr zusammensuchen, sondern können dank der Zusammenstellung von kompatiblen Programmen sofort und problemlos mit ihrer Arbeit loslegen." Dass sich der Linux-Desktop auch im Privatbereich durchsetze, sei lediglich "eine Frage der Zeit".
Wer mehr über Univention, die Linux-Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS) und die Groupware-Komplettlösung Univention Groupware Server (UGS) erfahren will, findet Informationen unter www.univention.de im Internet. Hier lassen sich Testversionen und die Preisliste mit allen Einzelheiten downloaden. Wer UCS und UGS live auf der CeBIT erleben möchte, besucht Univention in Halle 5 auf Stand F 58/2.
Über Univention
Die Univention GmbH gehört zu den technisch führenden Anbietern von Lösungen und Dienstleistungen, die Organisationen den Wechsel zu wirtschaftlichen Linux-Lösungen gestatten. Im Mittelpunkt stehen die Linux-Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS) und die Groupware-Komplettlösung Univention Groupware Server (UGS). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution auf der Basis von Debian GNU/Linux und lässt sich wegen des integrierten Managementsystems selbst in komplexen Umgebungen einfach und zentral verwalten. Das Produkt passt sich nicht nur gut in vorhandene Infrastrukturen ein, sondern erlaubt durch den integrierten Connector zu Microsoft Active Directory eine einfache Migration von Windows (NT, 2000, 2003) nach Linux. Bei UGS handelt es sich um eine auf UCS basierende Groupware-Lösung, die gemeinsam mit dem Kolab-Konsortium entwickelt wird und die Open-Source-Groupware Kolab 2 integriert.
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