UCD UCS UGS
UCS 2.0
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Major Release mit vielen neuen Funktionen und Eigenschaften



Mit vielen neuen Features steht jetzt ein Major-Release von Univention Corporate Server (UCS), der Linux-basierten Infrastrukturlösung für Unternehmen und öffentliche Institutionen als Open Source Software zum Download bereit. Zu den wichtigsten Innovationen zählt die neue "Univention Management Console", die UCS-Anwendern noch feiner abgestimmte Administrationskonzepte ermöglicht. Weitere wichtige Neuerungen sind die Unterstützung des Logical Volume Managers im Installer, die Möglichkeit zur Erstellung anspruchsvoller Berichte für das Compliance-Monitoring aus dem "Univention Directory Manager" sowie
ein neues, frisches und nutzerorientiertes Design des Desktops. Neu ist auch die Integration von XEN 3.1, womit die Ausführung virtueller Maschinen mit Microsoft Windows und anderen Betriebssystemen unter UCS ermöglicht wird.

 

Bremen, 11. Dezember 2007. Eine der wichtigsten Neuerungen in UCS 2.0 ist "Univention Management Console" (UMC), eine modular aufgebaute, web-basierte Applikation zur Systemadministration. Univention stellt damit dem in Version 2.0 nach wie vor enthaltenen "Univention Directory Manager" (früher "Univention Admin") eine Schwesteranwendung zur Seite, mit der beispielsweise Dienste kontrolliert, Systemauslastungen geprüft, Drucker verwaltet und Konfigurationsparameter bearbeitet werden können. Wie beim Directory Manager macht Univention auch bei UMC ausgiebigen Gebrauch von LDAP-basierten Richtlinien, mit denen genau bestimmt werden kann, welchem Administrator oder Benutzer welche UMC-Funktionen auf welchen Systemen zur Verfügung stehen. "Wir reagieren mit dieser Innovation auf das Bedürfnis vieler Organisationen nach fein abgestuften Administrationskonzepten", erläutert der Geschäftsführer von Univention Peter H. Ganten.

Die Basis von Univention Corporate Server bildet eine von Univention erstellte und auf Debian GNU/Linux basierende Linux Enterprise Distribution, in die mit Version 2.0 viele Neuerungen, Erweiterungen und Verbesserungen Einzug gehalten haben. Hier ist unter anderem das enthaltene XEN 3.1 zu nennen, mit dem UCS als virtuelle Instanz innerhalb von XEN ausgeführt werden kann, das aber auch die Ausführung virtueller Maschinen mit Microsoft Windows oder anderen Betriebssystemen erlaubt. Ferner unterstützt XEN in UCS die Erstellung von Snapshots sowie die Migration virtueller Maschinen zwischen verschiedenen UCS-Systemen.

Weitere Neuerungen im UCS-Basissystem sind die Unterstützung des Logical Volume Managers (LVM) im auch vollständig unbeaufsichtigt ausführbaren Installationsprogramm, die standardmäßige Verwendung von GRUB als Bootmanager (LILO wird weiter unterstützt) sowie verschiedene Software-Updates. UCS 2.0 verwendet jetzt GCC 4.1, PHP 5.2, Apache 2.2, Samba 3.0.26, OpenLDAP 2.3.30 sowie X.org 7.10. Viele Basispakete und der Kernel entsprechen nun Debian 4.0 ("Etch").

Im Bereich des Desktops und des Desktop-Management hat Univention viele kleine Detailverbesserungen vorgenommen. Dazu gehören ein frisches, nutzerorientiertes Design und die Ausstattung mit aktueller Software (Firefox 2.0.0.6 mit Adobe Flash 9.0.48, Acrobat Reader 8.1.1, KDE 3.5.7 sowie OpenOffice.org 2.2.1). UCS-gesteuerte Linux-Desktops können wie bisher als "Thin", "Managed", und "Mobile Clients" betrieben werden und fügen sich nahtlos in das Richtlinien-basierte Identity- und Infrastrukturmanagement von UCS ein. "Damit machen wir es Anwendern aus Unternehmen und öffentlichen Institutionen besonders leicht, Windows- und Linux-basierte Desktop-Systeme zu mischen", erklärt Ganten.

Zum Konfigurationsmanagement verwendet UCS mit "Univention Config Registry" eine der Windows-Registry nachempfundene Registratur. Neu in UCS 2.0 ist, dass sämtliche, also auch Benutzer-definierte Variablen dieser Registratur nun über LDAP-basierte Richtlinien gesetzt werden können. Solche Richtlinien können beispielsweise auf ganze UCS Domänen, auf bestimmte organisatorische Einheiten oder auch auf einzelne Rechner angewendet werden. Diesen Mechanismus verwendet auch die in UCS 2.0 jetzt standardmäßig auf jedem System installierte Firewall; hier kann jetzt über LDAP-Richtlinien definiert werden, welche Netzwerk-Ports etwa grundsätzlich auf allen Systemen gesperrt sein sollen.

Zu den wichtigsten Eigenschaften von UCS 2.0 zählt nach wie vor die LDAP-basierte Domänenverwaltung mit dem UCS-Managementsystem und dem darauf aufsetzenden "Univention Directory Manager". Dieses System stellt einen Single-Point-of-Administration für das Identity- und Infrastrukturmanagement in Unternehmen und Behörden dar; gleichzeitig bietet es viele Schnittstellen zur Integration anderer Systeme, beispielsweise über einen Konnektor zu Microsoft Active Directory. "Eine der wichtigsten Erweiterungen in diesem System ist die Möglichkeit zur Erstellung anspruchsvoller Berichte, wodurch wir dem steigenden Bedürfnis von Unternehmen zum Compliance-Monitoring Rechnung tragen", erläutert der Geschäftsführer der Bremer Linux-Schmiede. Ferner sind viele in UCS 1.3-x nachträglich integrierte Features nun fester
Bestandteil des UCS-Managementsystems. Hier ist insbesondere die Integration der Netzwerkmonitoring-Software Nagios zu nennen.

Univention stellt UCS 2.0 in Form von Installations-DVD für Neuinstallationen sowie als Update-DVD für Updates von UCS 1.3-2 zur Verfügung. Mit den Update-DVDs können Updates auf Version 2.0 genauso wie die bisherigen Updates innerhalb der 1.3-er Serie durchgeführt werden. Der Hersteller rät dringend zum Studium der Release-Notes. Die Download-Links zu UCS sind ab sofort verfügbar.  

Wie bei Univention üblich, wird auch UCS 2.0 mit Ausnahme einiger mitgelieferter Third-Party-Programme, wie z.B. Adobe Reader, vollständig als Open Source Software bereit gestellt. Unternehmens- und Behördenkunden können darüber hinaus kommerzielle Lizenz- und Maintenanceverträge  erwerben. Das Update auf UCS 2.0 ist für alle Kunden mit laufendem Maintenancevertrag ohne zusätzliche Kosten möglich. Weil kommerzielle UCS Lizenzen ein Jahr Maintenance enthalten, gilt dies auch für alle Kunden, welche die Software in diesem Jahr erworben haben. Für Privatanwender steht wie bisher auch eine Free-For-Personal-Use-Lizenz zur Verfügung, die den unkomplizierten, kostenlosen Einsatz von UCS im privaten Umfeld ermöglicht. Für Schulen und Bildungseinrichtungen gibt es darüber hinaus eine spezielle "Forschung und Lehre" Preisliste.

 

Über Univention
Die Univention GmbH gehört im deutschsprachigen Raum zu den führenden Anbietern von Produkten und Dienstleistungen, die Organisationen den Wechsel zu wirtschaftlichen Linux-Lösungen ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen die Linux-Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS), die Groupware-Komplettlösung Univention Groupware Server (UGS) sowie der Linux Desktop Univention Corporate Desktop (UCD). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution auf der Basis von Debian GNU/Linux und lässt sich wegen des integrierten Managementsystems selbst in anspruchsvollen Umgebungen einfach und zentral einsetzen und verwalten. Das Produkt passt sich mit mitgelieferten Konnektoren (z.B. zu Microsoft Active Directory) gut in vorhandene Infrastrukturen ein und erlaubt eine einfache Migration, z.B. von Windows (NT, 2000, 2003) zu Linux. Bei UGS handelt es sich um eine auf UCS basierende Groupware-Lösung, die mit dem Kolab-Konsortium entwickelt wird. Gemeinsam mit Scalix bietet das Unternehmen mit "Scalix für UCS" außerdem eine weitere Groupware-Komplettlösung für den Enterprise-Bereich an.

 

Kontakt zu Univention:

Univention GmbH
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Mary-Somerville-Straße 1
28359 Bremen
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Telefax: +49 (0) 421 22232-99
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