Was ist neu an UCS?
Linux-Distribution für den professionellen Einsatz
Was ist neu an Univention Corporate Server?
Die heute am Markt verfügbaren Linux-Distributionen sind alle mit mehr oder weniger ausgereiften und komfortablen Verwaltungsprogrammen ausgestattet. Damit können Arbeiten wie Softwareauswahl, Konfiguration des Systems, Benutzerverwaltung oder die Einrichtung bestimmter Dienste durchgeführt werden. Allerdings - und das ist eine erhebliche Einschränkung - beziehen sich diese Funktionen immer nur auf einen Computer, nämlich den, auf dem die Distribution installiert ist. Erweiterungen, wie rechnerübergreifende Benutzer-, Gruppen, Rechner-, Freigaben- und Druckerverwaltung oder ein einheitliches IP-Management erfordern manuelles Einrichten, Konfigurieren und Testen von Diensten. Hierzu ist ein hohes Spezialwissen wichtig. Außerdem besteht die Gefahr, (sicherheitsrelevante) Fehler zu machen.
Unternehmen und Behörden aber brauchen einen Single-Point-of-Administration, mit dem wichtige Arbeiten wie das Anlegen von Rechnern, Druckern oder Shares, die Bearbeitung von Rechner- und Dienstekonfigurationen, Benutzer, Gruppen und auch komplexe Berechtigungsverwaltung organisationsweit zentral über System-. Abteilungs- oder Standortgrenzen hinweg administriert werden können. Ohne diesen Single-Point-of-Administration ist der Einsatz von Linux als unternehmensweite Infrastrukturlösung zu teuer. Die Nutzung von Linux beschränkt sich dann lediglich auf Randlösungen, wie einzelne Webserver, Intranetserver, File- oder Printserver. Trotz der Vorteile von Linux setzen Organisationen weiterhin Lösungen ein, die über einen solchen Single-Point-of-Administration verfügen.
Univention Corporate Server (UCS) enthält deswegen als einzige Linux-Distribution ein Managementsystem, mit dem ein organisationsweiter Vertrauenskontext (eine UCS-Domäne) entsteht. Server, Clients und andere Geräte treten diesem Vertrauenskontext bei udn können dann über das Managementsystem zentral administriert werden.
Das Managementsystem verwendet dazu einen Verzeichnisdienst und andere Standard-Techniken (LDAP, Kerberos, DNS, SSL/TLS, Netbios/CIFS) sowie einheitliche Web-basierte und Kommandozeilen-basierte (skriptfähige) Frontends. Es ermöglicht die Verwaltung komplexer Berechtigungsstrukturen auch in großen Organisationen mit vielen Standorten, Servern, Clients und mehreren 1.000 Benutzern, ist aber genauso gut als einfach administrierbare Lösung mit wenigen Servern und Clients in kleinen Unternehmen einzusetzen. Out-of-the-Box bietet das UCS-Managementsystem einen Single-Point-of-Administration für das gesamte IP-Management (DNS, DHCP), die Computer-, Server- und Clientverwaltung, Benutzer- und Gruppenverwaltung, Verwaltung von Druckern und Netzwerkfreigaben bis hin zu automatischen und vom Managementsystem gesteuerten Installation von Windows- oder Linux-basierten Rechnern (Server oder Clients). Das System unterstützt Out-of-the-box Linux- und Windows-basierte Mitgliedsserver und Clients und ist kompatibel zu allen übrigen Systemen und Anwendungen, die LDAP-fähig sind. Durch seinen modularen Aufbau lässt es sich sehr einfach um zusätzliche oder kundenspezifische Features erweitern.
UCS ist außerdem eine Linux-Distribution für den professionellen Einsatz, die alle wichtigen Server- und Clientprogramme enthält und einfach installiert und konfiguriert werden kann. Sie basiert auf der größten und wichtigsten freien Distribution, Debian GNU/Linux, die insbesondere von professionellen Anwendern neben anderen Eigenschaften (Reifegrad, Umfang, Qualität) aufgrund ihres oft ausgezeichneten Paketmanagements und der damit verbundenen guten Aktualisierbarkeit gelobt wird. Alle in UCS enthaltenen Pakete werden von Univention in UCS integriert, kompiliert und getestet. Univention bietet für UCS professionelle Support- und Wartungsleistungen an.
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