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Groupware-Markt unterschätzt

CeBIT: Trend verpennt bei Unternehmenssoftware



Bremen, 11. April 2006 – Die CeBIT 2006 sollte ganz im Zeichen des Digital Livings stehen, der Verschmelzung von Unterhaltungselektronik und IT. Doch während dieses Thema in Halle 27 eher mittelmäßig präsentiert wurde, zeichneten sich wichtige Trends in anderen Bereichen ab. Weitgehend unbemerkt von der Berichterstattung informierten sich viele Interessenten über Groupware.

Peter Ganten, Geschäftsführer von Univention, zeigte sich erfreut von der hohen Nachfrage nach der Groupware-Komplettlösung Univention Groupware Server (UGS). Er sieht darin eine bemerkenswerte Marktentwicklung, über die bislang wenig berichtet wurde.

Die meisten Besucher des Univention-Standes hätten sich für die neue Groupware-Komplettlösung UGS interessiert. „Die riesige Nachfrage hat uns schon erstaunt“ schildert Ganten das Messeerlebnis, „über 80 Prozent unserer Besucher sind wegen UGS zu uns gekommen, dabei vertreiben wir die neue Komplettlösung erst seit sehr kurzer Zeit“. Das zentrale Produkt und Flaggschiff von Univention ist das Netzwerkbetriebssystem Univention Corporate Server (UCS), das sich als Alternative zu herkömmlichen Infrastrukturlösungen immer stärker durchsetzt. UGS basiert auf einer Kombination aus dem leistungsfähigen Managementsystem von UCS und der Groupware Kolab 2. Auf Grund unterschiedlicher Kundenanforderungen unterstützt UCS aber auch das Einbinden anderer relevanter Groupwarelösungen wie etwa Scalix, OX, Microsoft Exchange oder OpenGroupware.org.

Der Bedarf an durchdachten Kommunikationslösungen, die in eine zuverlässige Linux-Infrastruktur eingebunden sind, scheint deutlich anzusteigen. „Auch von unseren Mitbewerbern habe ich gehört, dass sie ein großes Interesse an ihren Groupware-Produkten erlebt haben“, sagt Ganten. „Unternehmen setzen verstärkt auf Groupware, um die internen Arbeitsabläufe zu verbessern. Offensichtlich wird das Angebot der bisherigen Anbieter den Ansprüchen vieler Kunden nicht gerecht.“

Der Groupware-Markt werde bisher durch wenige große Hersteller dominiert. Deswegen sei der Zuspruch, den Linux-basierte Groupware-Lösungen alternativer Anbieter erführen, besonders interessant, so Ganten. Vor dem Hintergrund dieser marktrelevanten Entwicklung sei die Fehleinschätzung der CeBIT-Messeleitung bemerkenswert, die sich auf das öffentlichkeitswirksame Hype-Thema Digital Living konzentriert habe. Die Tendenzen im Bereich Business-Software und die Marktchancen für neue Anbieter hätten die Organisatoren weitgehend übersehen. Wer mehr über Univention, die Groupware-Komplettlösung Univention Groupware Server (UGS) und die Linux-Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS) erfahren will, findet die wichtigsten Informationen unter www.univention.de im Internet.

Über Univention

Die Univention GmbH gehört zu den technisch führenden Anbietern von Lösungen und Dienstleistungen, die Organisationen den Wechsel zu wirtschaftlichen Linux-Lösungen gestatten. Im Mittelpunkt stehen die Linux-Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS) und die Groupware-Komplettlösung Univention Groupware Server (UGS). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution auf der Basis von Debian GNU/Linux und lässt sich wegen des integrierten Managementsystems selbst in komplexen Umgebungen einfach und zentral verwalten. Das Produkt passt sich nicht nur gut in vorhandene Infrastrukturen ein, sondern erlaubt durch den integrierten Connector zu Microsoft Active Directory eine einfache Migration von Windows (NT, 2000, 2003) nach Linux. Bei UGS handelt es sich um eine auf UCS basierende Groupware-Lösung, die gemeinsam mit dem Kolab-Konsortium entwickelt wird und die Open-Source-Groupware Kolab 2 integriert.

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