Plate Büromaterial vereinheitlicht IT-Infrastruktur
Linux-Komplettlösung UCS auch auf Arbeitsplätzen eingesetzt
Stand: September 2005
Projekt
Das renommierte Handelsunternehmen Plate Büromaterial hat seine IT-Infrastruktur und die Arbeitsplätze erneuert. Zusammen mit dem Univention-Partner DECOIT entschieden sich die Verantwortlichen für die Linux-Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS), die sich wegen des eingebauten Managementsystems gerade für komplexe, heterogene und verteilte IT-Infrastrukturen besonders eignet.
Das Unternehmen
Plate Büromaterial aus Lilienthal ist ein hanseatisches Familienunternehmen mit weiteren Standorten in Bremerhaven, Hannover, Brandenburg, Magdeburg, Dessau, Leipzig, Duisburg, Hamburg, Düsseldorf, Freiburg, Würzburg, Velbert und Gütersloh. Die Firmengruppe beschäftigt heute 305 Mitarbeiter und verkauft im Jahr für rund 70 Millionen Euro "Alles Gute für's Büro".
Die Anforderungen
Jeder Standort besaß ursprünglich eine eigene heterogene Infrastruktur, die durch nur drei Mitarbeiter deutschlandweit betreut werden musste. Zum Einsatz kamen unterschiedliche Windows-Betriebssysteme, die allerdings ein separates Netz verband, da die Warenwirtschaft auf einer Unix-basierten DataGeneral-Mainframe-Anlage lief. Es gab keine zentralen File- und Mail-Server. Groupware-Applikationen kamen ebenfalls nicht zum Einsatz. Telefon, Fax und temporäre ISDN-Datenverbindungen übernahmen die Kommunikation zwischen den Standorten.
Die Modernisierung setzte einen kompletten Neuaufbau der IT-Infrastruktur voraus.
Die Lösung
Plate Büromaterial und DECOIT verfolgten bei der grundsätzlichen Erneuerung und Konsolidierung der vorhandenen Infrastruktur die Ziele, die System- und Datensicherheit zu verbessern, die Verfügbarkeit zu erhöhen, den administrativen Aufwand deutlich zu reduzieren und einen einheitlichen und sinnvollen Funktionsumfang für alle Benutzer zu schaffen.
Um die einmaligen Investitionen und die kontinuierlichen Kosten für die Pflege der Infrastruktur so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig mit einer offenen, auf Standards basierenden und sicheren IT die Abhängigkeit von Herstellern zu verringern, entschieden sich die Verantwortlichen für eine konsequente Linux-Strategie.
Die Linux-Komplettlösung UCS von Univention kam auf Grund ihres durchdachten Konzepts für den Betrieb komplexer, verteilter Serverumgebungen zum Einsatz. Speziell das integrierte Managementsystem überzeugte, mit dem sich die IT-Systeme aller Standorte des Unternehmens problemlos verwalten lassen. UCS eignet sich besonders für den Einsatz in komplexeren Infrastrukturen.
Die Linux-Komplettlösung unterstützt auch Windows-Clients und -Server und ebnet mit Leistungsmerkmalen wie der vollautomatischen, profil-basierten Installation oder automatischen Konfiguration einer reibungslosen Einführung den Weg. Wichtige Anwendungen wie Terminaldienste, Thin-Client-Einbindung, Fail-Over und Load-Balancing, Dienste für Windows, Fax- und Mailserver sind bereits vorkonfiguriert.
Die Durchführung
Zu den zentralen Herausforderungen des aufwändigen Projekts zählte die Aufgabe, anfangs die gesamte Infrastruktur abzulösen. Das betraf sowohl die passive als auch die aktive Infrastruktur (Verkabelung und Server) und reichte bis zur Ablösung der Standleitungen durch flexible und leistungsfähige VPN-Verbindungen.
Um die Entscheidung abzusichern, UCS einzusetzen und den Großteil der Arbeitsplätze mit einem Linux-basierten Desktop zu betreiben, setzte DECOIT vor dem eigentlichen Projektbeginn eine Testumgebung in der Lilienthaler Zentrale von Plate auf. Die eigentliche Umsetzung der UCS-Architektur gestaltete sich einfach und schnell. Die Verantwortlichen richteten zuerst 300 Linux-Clients mit Hilfe eines zentralen Images ein. Danach definierten und implementierten sie die Benutzerprofile. Die Inbetriebnahme von UCS und die Anbindung der Clients dauerte insgesamt lediglich 2 Monate.
Vor dem Projekt geäußerte Befürchtungen, den Mitarbeitern könnte es schwer fallen, von Windows auf Linux umzusteigen, erwiesen sich als unbegründet. Nicht nur aus diesem Grund wertet die Unternehmensleitung die Umstellung als großen Erfolg. "Wie sparen durch den Wechsel zu Linux enorme Lizenzkosten. Außerdem lässt sich die neue Plattform durch das UCS-Managementsystem auch von Nichtfachleuten bedienen, sodass wir keine zusätzlichen Personalkosten befürchten müssen", sagt Ingo Schmidt, Geschäftsführer von Plate Büromaterial.
Kunden-Zitat:
"Erst der zentrale Administrationspunkt von Univention Corporate Server erlaubt es uns, 300 Mitarbeiter einheitlich zu verwalten ? wie vorher in unserer alten Mainframe-Welt. Die Web-Oberfläche des zentralen Managements macht uns unabhängig von Hersteller beziehungsweise Betriebssystem. Zusätzlich versetzt uns UCS in die Lage, alle Standorte der Firmengruppe effizient zu betreuen, weil wir direkten Zugriff auf jeden Linux-Client erhalten."
Ingo Schmidt, Geschäftsführer, Plate Büromaterial
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