Bremen – 03.01.2007. Die Linux-Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS) und die Groupware-Komplettlösung Univention Groupware Server (UGS) sind ab sofort in einer neuen Fassung verfügbar.
Der Linux-Distributor Univention, Hersteller der beiden Lösungen, mußte kürzlich aufgrund umfangreicher Qualitätssicherungsmaßnahmen eine Verzögerung des Erscheinungstermins bekannt geben. Pünktlich zum Jahresanfang präsentieren die Bremer nun zahlreiche neue und verbesserte Features sowie eine geänderte Lizenzierungspolitik, worauf viele Anwender lange gewartet haben.
“Es ist geschafft, wir haben unser Ziel mit einer für alle gut zu verkraftenen Verzögerung erreicht“, freut sich Peter H. Ganten, Gründer und Geschäftsführer des in Deutschland ansässigen Linux Distributors, der jetzt als einziger Anbieter einer Linux-Komplettlösung sein integriertes System zum Identity- und Infrastrukturmanagement auch für verteilte und heterogene Umgebungen als freie Software zur Verfügung stellt.
Endkunden und Entwicklern ist es ab sofort möglich, Software wie das UCS-Managementsystem unabhängig von Univention einzusetzen oder als Basis für eigene Entwicklungen zu verwenden.
“Die neue Version wird alle überzeugen“, erklärt Ganten. “Das Identitymanagement haben wir um verschachtelte Gruppen erweitert, die es über die Mitgliedschaft von Gruppen in anderen Gruppen ermöglichen, komplexe Zusammnehänge bei Berechtigungen einfach und Plattformübergreifend abzubilden“.
Die Groupwarekomponente erhält durch Optimierung der freien Software Horde den häufig gewünschten Webclient und im Bereich Infrastrukturmanagement wird die Verwaltung von Systemen mit mehreren Netzwerkkonfigurationen übersichtlicher.
Darüber hinaus haben viele kleinere Änderungen und Modernisierungen Einzug in das Produkt gefunden. So werden nun eine Installations-CD mit Kernel 2.6.18 angeboten und eine seperate Rescue-CD zur weitgehenden Wiederherstellung des Systems angeboten. Im Web-Interface zum UCS-Managementsystem („Univention Admin“) kann nun benutzerspezifisch eingestellt werden, welche Attribute in Suchergebnislisten angezeigt werden, es gibt eine Syntax für X.509-Zertifikate und bei Rechnerobjekten können mehrere MAC- und IP-Adressen hinterlegt werden. Einige Programme und Serverdienste wurden aktualisiert.
UCS 1.3-2 ist außerdem für den Einsatz mit Scalix 11 vorbereitet. Damit trägt die vor kurzem angekündigte Zusammenarbeit zwischen den Linux-Experten aus Bremen und dem US-amerikanischen Groupwarehersteller erste, sichtbare Früchte.
“Wir freuen uns sehr darüber, den zahlreichen Interessierten mit dem neuen Release und der Änderung der bisherigen Lizenzierungspolitik zwei so vielseitige Produkte an die Hand geben zu können und freuen uns auf den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Open Source Community“, ergänzt Ganten stolz.
Über Univention
Die Univention GmbH gehört zu den technisch führenden Anbietern von Lösungen und Dienstleistungen, die Organisationen den Wechsel zu wirtschaftlichen Linux-Lösungen gestatten. Im Mittelpunkt stehen die Linux-Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS) und die Groupware-Komplettlösung Univention Groupware Server (UGS). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution auf der Basis von Debian GNU/Linux und lässt sich wegen des integrierten Managementsystems selbst in komplexen Umgebungen einfach und zentral verwalten. Das Produkt passt sich nicht nur gut in vorhandene Infrastrukturen ein, sondern erlaubt durch den integrierten Connector zu Microsoft Active Directory eine einfache Migration von Windows (NT, 2000, 2003) nach Linux. Bei UGS handelt es sich um eine auf UCS basierende Groupware-Lösung, die gemeinsam mit dem Kolab-Konsortium entwickelt wird und die Open-Source-Groupware Kolab 2 integriert.
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